Wir sind viel mehr als unsere Glaubenssätze und unsere alten Verletzungen.

Mit der Zeit vergessen wir oft, wer wir wirklich sind. Für mich beginnt Veränderung in dem Moment, in dem wir den Mut finden, uns selbst wieder zu begegnen.

Simona Otto steht zwischen den hängenden Zweigen einer Weide im Gegenlicht.
Meine Geschichte

Der Weg, der mich hierhin geführt hat

Es gab eine Zeit in meinem Leben, in der ich vor allem damit beschäftigt war, vor mir selbst davonzulaufen. Damals war mir das überhaupt nicht bewusst.

Ich hatte verschiedene Strategien entwickelt, um mir nicht wirklich begegnen zu müssen. Erst mit der Zeit wurde mir klar, dass all das Überlebensstrategien waren.

Wie bei vielen Menschen begann meine Reise nicht aus Leichtigkeit, sondern aus einem Leidensdruck heraus. Irgendwann kommt der Moment, an dem man merkt, dass sich im Außen nichts verändert, solange man sich selbst nicht begegnet. Also habe ich mich auf den Weg gemacht.

In den vergangenen Jahren durfte ich viele Erfahrungen sammeln: Retreats, Heilfasten, Familienaufstellungen, Schattenarbeit, Coaching und einiges mehr.

Ich habe viel gelernt und vieles verstanden und trotzdem hatte ich das Gefühl, immer wieder an denselben Punkten anzukommen. Mir wurde klar, dass Verstehen allein nicht ausreicht.

Der Wendepunkt

Der Unterschied zwischen Wissen und Erleben

Ein besonderer Wendepunkt war eine persönliche psychedelische Erfahrung in einem begleiteten und sicheren Rahmen in den Niederlanden. Bis dahin hatte ich schon viel verstanden. Dort durfte ich etwas erleben, das ich bis dahin nur verstanden hatte — ich durfte es fühlen.

Mindestens genauso berührt haben mich die Menschen, die diesen Raum gehalten haben. Zum ersten Mal habe ich erlebt, wie viel entstehen kann, wenn sich ein Mensch wirklich sicher fühlt. Wenn da jemand ist, der einfach da ist, ohne zu bewerten oder etwas verändern zu wollen.

In diesem Moment entstand der Wunsch, genau das eines Tages selbst weiterzugeben. Nicht um Menschen zu retten oder ihnen Antworten zu geben, sondern um einen Raum zu schaffen, in dem sie ihren eigenen Antworten begegnen können.

Der Unterschied zwischen Wissen und Erleben
Wie ich zum Breathwork kam

Als ich verstanden habe, was wirklich in uns steckt.

Während dieser Zeit in den Niederlanden kam ich auch das erste Mal mit Breathwork in Berührung. Ich erinnere mich noch gut daran, wie beeindruckt ich war und wie ungewohnt es sich gleichzeitig anfühlte, Menschen in dieser Intensität zu erleben. Ich war überrascht, was allein durch unseren Atem möglich ist.

Mich hat vor allem eines fasziniert: Wir brauchen dafür nichts im Außen.

Diese Erfahrung hat mich nicht mehr losgelassen und war schließlich der Grund, warum ich mich für die Ausbildung zum Breathwork Coach an der OSIA Breathwork Akademie entschieden habe.

Heute begleite ich Menschen nicht, weil ich glaube, alles zu wissen. Ich begleite sie, weil ich diesen Weg selbst gehe.

Heilung beginnt dort, wo wir bereit sind zu fühlen.
Zwei Frauen stehen lachend beieinander, eine legt der anderen die Hand aufs Herz.
Wie ich begleite

Auf Augenhöhe. Nicht von oben.

Für mich gibt es nicht den einen Weg, der für jeden Menschen funktioniert. Jeder bringt seine eigene Geschichte mit und braucht etwas anderes.

Deshalb arbeite ich nicht nach einem starren Schema. Gespräch, Körperarbeit und Breathwork können dabei auf unterschiedliche Weise zusammenkommen. Je nach Rahmen darf daraus eine einzelne Erfahrung oder auch eine intensivere Begleitung über einen längeren Zeitraum entstehen.

Traumasensibel zu arbeiten bedeutet für mich, nichts zu erzwingen und niemanden irgendwohin bringen zu wollen. Du bestimmst dein Tempo und deine Grenzen. Ich begleite dich in dem, was sich zeigen darf, und gebe auch der Integration Raum.

Breathwork ist ein Teil meiner Arbeit. Der Mensch dahinter ist das, worum es mir geht.

Meine Vision

Jede Veränderung beginnt mit einer einzigen Entscheidung.

Ob es um Beziehungen, Gesundheit, innere Ruhe, Selbstwert oder die persönliche und berufliche Entwicklung geht: für mich beginnt alles damit, Ja zu sich selbst zu sagen. Wenn du magst, machen wir den ersten Schritt gemeinsam.